erstellt am: 17.11.2012 | von: thomas | Kategorie(n): Spiele, Tests

 

Die Assassin’s Creed Reihe ist bisher irgendwie an mir vorübergegangen, beim letzten Steam Summersale konnte gab es den ersten Teil der Reihe für 2,99 €. Da konnte ich dann doch nicht wiederstehen und wollte nun selber herausfinden warum es um die Reihe so einen Hype gibt.

Man beginnt sofort in einer kleinen Höhle mit zwei Gefährten, das Intro läuft fließend in das Gemaplay über. Wie ich aus dem Gespräch herausbekomme heißt mein Alter Ego „Altair“ und ist ein Assassine.

Zitat: Wikipedia:

„Zu Beginn des Spieles hat Richard Löwenherz gerade die Hafenstadt Akkon von den Sarazenen zurückerobert. Der Spieler startet in den Ruinen von Salomons Tempel, wo sich die heilige Bundeslade befindet, allerdings bestreitet die Hauptperson Altaïr deren Echtheit. Mit Hilfe dieser Ausgangsbasis bereiten sich die Kreuzfahrer darauf vor, nach Süden zu marschieren. Ihr Hauptziel ist Jerusalem, das sie im Namen der Kirche zurückerobern wollen. Allerdings beherrscht derzeit Saladin, Anführer der Sarazenenarmee, die Stadt. Gedemütigt durch Richards Sieg bei Akkon wird er diesem nicht erlauben, ihn erneut zu erniedrigen. Die Sarazenen formieren sich bei den Ruinen der Festung Arsur mit der Absicht, den Überfall der Kreuzfahrer abzuwehren und sie daran zu hindern, nach Jerusalem zu gelangen.“

Die fiktive Handlung ist angelehnt an realen geschichtlichen Ereignissen, und wird dadurch noch interessanter. Nach dem ich den ersten Akt erfolgreich beendet habe, bekommt die Geschichte noch einmal eine starke Wendung. Diese macht aus dem bisherigen „Geschichtsträchtigen“ Spiel einen SCIFI Epos. Mehr will ich zur Handlung aber nicht schreiben um niemanden zu Spoilern. Wer an der kompletten Handlung interesse hat, dem empfehle ich den Besuch des Artikels zum Spiel in der Wikipedia.

Das Spielan sich kommt mit einer offenen und zum Teil frei begehbaaren Welt daher, in den Städten müßen durch zum freischalten der einzelnen Sadtteile erst eine Mission nach der anderen gelöst werden. Sehr gut finde ich das Städte die man einmal besucht hat per „teleport“ bereisen kann, und somit nicht jedesmal den langen Weg von A nach B auf sich nehmen muss. Das Spiel läßt dem Spieler hier aber die Wahl, sodas es jedem frei steht zwischen den Missionen durch die Welt zu Reiten.

Die Missionen selbst wurden mit längerer Spielzeit doch etwas eintönig, sie laufen eigentlich immer nach dem selben Schema ab. Assassinen Büro aufsuchen, befrage den, Sammle in ein bestimmten Zeit alle Fahnen, beseitige x Gegner ungesehen in einer bestimmten Zeit, belausche Mr. X usw. Die kleinen Aufgaben haben den Zweck Informationen über das „Hauptziel“ herauszubekommen. Wenn Altair genugerfahren hat, läßt sich der Finale Kampf der Mission starten. Hier kommt dann wieder die interessante Story zum tragen und man erfährt wieder ein Stück mehr.

Die Grafik finde ich auch 4 Jahre nach dem Verkaufsstart des Spieles sehr gut, Sie sorgt neben der Stimmungsvollen Musik, den Geräuscheffekten und Figuren zur stimmigen und guten Atmosphäre des Spiels bei.

Die Steuerung ist dank Gamepadunterstützung sehr gut, das einzige was mich richtig stört ist die umständliche Menüführung. Um das Game zu beenden muß man sich durch mehre Menüs hangeln und zum Schluss das Spielprofil neu laden um bis zum beenden Button zu kommen. Wer das verbrochen hat sollte … 😉

Die Spieldauer liegt bei ca. 25 Stunden, wobei Sammelwütige Spieler noch wesentlich mehr damit verbringen können, im Spiel warten viele Sammelobjekte daruf entdeckt zu werden.

Fazit: Das Spiel hat mir sehr gut gefallen, durch die immer selbe Art der Aufgaben zog sich das Spiel zwischenzeitlich etwas hin aber die spannende Story treibt einem zum weiterspielen an. Der Schwierigkeitsgrad leibt meißt Fair und kurz bevor man vor Frust aufhören will kommt man dann doch weiter.

Anbei wieder ein paar Screenshots die ich während des spielen festgehalten habe und Trailer zum Spiel