erstellt am: 04.03.2012 | von: sophie | Kategorie(n): Filmkritiken

Ziemlich beste Freunde – Intouchables
Seit er bei einem Gleitschirmflug abgestürzt ist, ist Philippe (François Cluzet) vom Kopf abwärts gelähmt. Seinen Lebensmut hat er dennoch nicht verloren, denn Philippe ist reich. Im Hof verstaubt ein Maserati und für ein Bild mit Farbklecksen gibt er schon mal gut und gerne 14.000 Euro aus. Gerade als er einen neuen Pfleger sucht, steht der gerade aus dem Gefängnis entlassene Driss (Omar Sy) in seinem Wohnzimmer und möchte eigentlich nur einen Stempel dafür haben, dass er sich vorgestellt hat, um weiterhin Arbeitslosenunterstützung zu erhalten. Frei dem Motto Gegensätze ziehen sich an, stellt Philippe Driss ein, denn dessen unbekümmerte, lockere Art fasziniert Philippe. Anfangs abgeneigt, überhaupt einer festen Beschäftigung nachzugehen, krempelt Driss nach und nach das Leben des Adeligen um und zwischen beiden entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft.

Meine Kritik: Ich war nach längerer Zeit  wieder im Kino. Ich fande den Film einfach nur klasse und  es war mit  einer der schönsten Filme den ich je gesehen habe. Die Atmosphäre und die Aufmachung des Filmes war einfach nur klasse. Gute untermalung mit Soundtracks und super Darstellung der doch unterschiedlichen Charaktere. Trotz das die Botschaft dieser wunderbaren Freundschaft so simpel ist, wurde sie so liebevoll und einfühlsam dargestellt. Ein Thema, dass zumeist hierzulande mit Mitleid und Dramatik betrachtet wird, wird in diesem Film mit viel Witz und Intelligenz thematisiert. Ich habe mich köstlich amüsiert und die Bauchmuskel kamen nicht zu kurz.